Immobilien: Kosten für Mieter

Welche Kosten kann der Vermieter auf den Mieter umlegen?

Der Mieter muss grundsätzlich immer eine Kaltmiete zahlen. Diese Kaltmiete berechtigt ihn, den Wohnraum zu nutzen und auch darüber zu verfügen. Es gibt allerdings auch Nebenkosten. Einige Nebenkosten lassen sich auf den Mieter umlegen. Diese werden dann als Durchgangsposten bezeichnet, da der Mieter sie an den Vermieter bezahlt und dieser wiederum beispielsweise die Hausverwaltung bezahlt. Es gibt natürlich auch Nebenkosten, die nicht auf den Mieter umgelegt werden können, also die der Vermieter trägt. In diesem Blogbeitrag soll es allerdings um die Kosten gehen, welche der Vermieter auf den Mieter umlegen kann.

Welche Kosten können nun auf den Mieter umgelegt werden?


  • 1. Die Grundsteuer kann auf den Mieter umgelegt werden. Sie ist damit die einzige Steuer im Zusammenhang mit Immobilien, die der Vermieter in voller Höhe auf den Mieter übertragen kann.
  • 2. Kosten, die im Zusammenhang mit der Wasserversorgung stehen, kann man als Vermieter ebenfalls auf den Mieter umlegen.
  • 3. Auch die Kosten, welche mit einer Heizanlage verbunden sind sowie die Heizkosten können auf den Mieter umgelegt werden. Dazu zählen auch Instandhaltungsarbeiten oder die Prüfung der Anlage.
  • 4. Der Vermieter kann auch die Kosten eines Schornsteinfegers auf den Mieter umlegen.
  • 5. Die Kosten für den Service der Straßenreinigung und der Müllabfuhr können auch auf den Mieter umgelegt werden. Dazu zählt beispielsweise auch der Winterdienst. Der Vermieter kann ebenfalls entscheiden, welche Mülltonnenarten er bereitstellt.
  • 6. Wartungskosten für Personen- und Lastenaufzüge lassen sich ebenfalls auf den Mieter umlegen.
  • 7. Die Kosten für die Gebäudereinigung kann der Vermieter auch auf den Mieter umlegen, beispielsweise die Reinigung des Flures sowie der Kellergänge durch eine externe Firma.
  • 8. Auch die Gartenpflege ist, falls eine Grünfläche vorhanden ist, mit Kosten verbunden, welche sich auf den Mieter auch umlegen lassen. Dazu zählen zum Beispiel Neupflanzungen und auch die Pflege von Wegen oder Spielplätzen.
  • 9. Beleuchtungen, die beispielsweise Flure beleuchten, welche jeder nutzt, sind ebenfalls mit Kosten verbunden, die auf den Mieter umgelegt werden können.
  • 10. Die Wohngebäude- und Gebäudehaftpflichtversicherung sind Versicherungen, deren Kosten auch auf den Mieter umgelegt werden können.
  • 11. Kosten für einen Hauswart oder Hausmeister kann der Vermieter ebenfalls auf den Mieter umlegen. Allerdings nur jene, welche durch den Hausmeistervertrag anfallen.
  • 12. Falls es eine Antennenanlage gibt, die zusammen von allen Mietern genutzt wird, so können die Kosten dieser auch auf die Mieter umgelegt werden.
  • 13. Waschräume, die von Mietern genutzt werden verursachen natürlich auch Kosten, wie die Pflege und die Wartung. Diese Kosten können ebenfalls auf die Mieter umgelegt werden.
  • 14. Auch Kosten für Prüfungen oder Maßnahmen für die Betriebssicherheit können auf die Mieter umgelegt werden. Dazu zählen Prüfungen von Rauchmeldern, die Dachrinnenreinigung, die Prüfung von Feuerlöschern sowie die Prüfung der Blitzableiter am Gebäude.